Bogenschütze

-

inkl. MwSt., kostenloser Versand

In den Warenkorb

Lieferzeit 1 - 3 Werktage

Nachbildung eines Bogenschützens der chinesischen Terrakotta-Armee in Xi’an.
Höhe: 80 cm
Material: Fibreclay

Produktinformationen

Bogenschütze
80 x 36 x 36 cm
Farbe: dubkelgrau
Material: Fibrecly

Material

Created with Sketch.

Fibreclay ist beständig, leicht und hat eine natürliche Ausstrahlung. Es ist ein Material, das sowohl für aussen als auch für innen bestens geeignet ist. Fibreclay ist kein Terracotta, hat aber ein ähnliche Ausstrahlung. Fibreclay wird aus Fiberglasmatte und einem Tonbrei-Gemisch hergestellt. Gegenüber Terracotta ergeben sich einige Vorteile. So ist Fibreclay UV- und witterungsbeständig, frostfrei, sehr leicht, abwaschbar, nicht entflammbar, stossfest und gleicht in der Optik echtem Terracotta. Durch natürliche Salze wird eine natürliche Alterung gewährleistet. Hinzu kommt, dass das Material sehr leicht ist.

Terrakotta-Armee

Created with Sketch.

In der Nähe der Stadt Xi´an südwestlich von Beijing befindet sich das Grabmal des Ersten Kaisers von China, Qin Shi Huangdi (259–210 v. Chr.). Ungefähr 800 Meter davon entfernt entdeckten im März 1974 Bauern einen unterirdischen Hohlraum mit einer lebensgrossen Figur eines Kriegers. Die Figur bestand aus Terrakotta, unglasiertem gebrannten Ton.

Archäologen entdeckten später bei den Ausgrabungen mehrere tausend dieser lebensgrossen Statuen. Ausser den Krieger-Statuen entdeckten sie auch lebensgrosse Figuren von Pferden und Streitwagen aus Terrakotta. Krieger, Pferde und Streitwagen wurden in der 5 Meter unter der Erdoberfläche liegenden Anlage, die sich von Ost nach West über 230 Meter und von Nord nach Süd über 62 Meter erstreckt, zur Bewachung und Begleitung des verstorbenen Kaisers aufgestellt.

Bei den Ausgrabungen fand man auch viele zerbrochene oder zerstörte Figuren, die darauf hinweisen, dass das Grab schon bald nach dem Tod des Kaisers von Grabräubern geplündert und verwüstet wurde. Trotzdem fand man auch unversehrte Figuren sowie viele Waffen, Pfeilspitzen, Reste von Bögen aus Holz und Teile von Schwertern aus Bronze.

Bis heute konnte nur ein Teil der Anlage erfasst werden und die Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten dauern noch an.

Jede Figur wiegt etwa 200 Kilogramm und ist aus zwei Teilschichten aufgebaut. Die innere Schicht sollte verhindern, das die noch weichen Figuren während der Herstellung unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Die innere Schicht besteht aus groben Material und hat eine Stärke von 3 bis 10 cm. Die äussere Schicht besteht dagegen aus feinerem Material, ist nur 3 cm stark und verdeckt die Nahtstellen der einzelnen Figurenteile. Für die Beine und einige andere Körperteile wurde mit Sand vermischter Ton verwendet, um Brüche beim Brennen der Figuren zu verhindern. Rüstungen, Verzierungen und Haare bestehen aus besonders feinem Ton.

Die Köpfe bestehen aus zwei Teilen, die hinter den Ohren zusammengefügt wurden. Aus den grob vorgeformten Schichten der Einzelteile wurden feinere Schichten aufgetragen aus denen Augen, Mund, Nase Ohren, Haare und die Gesichtszüge geformt wurde. Keine der Figuren gleicht einer anderen. Jede einzelne hat ihre eigenen Merkmale und Gesichtszüge. Offensichtlich benutzten die Töpfer echte Krieger der Armee als Modell. So entstanden Figuren von Menschen, wie sie damals tatsächlich gelebt haben.

Zum Brennen wurde die Temperatur der Öfen über fünf Tage schrittweise erhöht, um die notwendige Temperatur von eintausend Grad zu erreichen.

Mit der Herstellung einer einzigen Figur waren drei Menschen fünfzehn Tage lang beschäftigt. Rein rechnerisch ergibt sich so für die vermutlich 8000 Figuren beim Einsatz von 80 Handwerkern eine Herrstellungzeit von 12 Jahren.